Artox
Charaktergeschichte des Bären ARTOX (Norhilson):
Artox wurde in einem Gutshof in der Nähe der Kleinstadt Sawirn geboren. Er verbrachte Seine Kindheit und Jugend auf jenem Gutshof, der seinen Eltern gehörte. Der Sohn, der bis auf ihn kinderlosen Eltern (Maja und Jeffa Norhilson), half seinem Vater Tag ein Tag aus, Jahr für Jahr auf dem Gutshof. Dazu gehörten arbeiten wie die wenigen Tiere, die sie hatten, zu betreuen, den Garten mit seiner Mutter zu bestellen, aber auch auf die Jagd zu gehen. Durch all diese Dinge hat er sich durchschnittlich gute handwerkliche und waldläuferische Eigenschaften angelernt. Sein Vater war selbst Erbauer des Gutshofes. Nachdem er vorher 20 Jahre auf See gedient hatte, als Matrose/Steuermann, und, sozusagen als Höhepunkt seiner Karriere, sogar als Kapitän eines kleinen Handelsschiffes, beschloss er sich auf dem Land niederzulassen und eine Familie zu gründen.
Nun aber zurück zu Artox. Er wurde älter und entdeckte die nahe Kleinstadt als neuen Ort für Abenteuer. Die nötige Kraft und Geschicklichkeit sich, vor allen Abends in den Kneipen jener Händlerstadt Sawirn, (In der doch einige verruchte Gestalten des Tages und besonders in der Nacht durchreisten oder sich kurz niederließen um zum Beispiel einfach nur einen Streit vom Zaun zu brechen) behaupten zu können, musste er sich zwangsweise von seinem Vater aneignen lassen. (der auch einige male von Piraten überfallen wurde und es verstand sich zu verteidigen) Denn der doch etwas abgelegene Gutshof wurde immer öfter von kleinen marodierenden Orkbanden heimgesucht, die Vater und Sohn aber stets abwehren konnten( es ist wohl logisch, das Artox diese Burschen auch bis heute nicht besonders mag). So vergingen ein paar Jahre bis Artox Norhilson sein 25. Lebensjahr erreichte, und ab da an nahm sein Leben eine Wendung. Sein Vater war einige Tage nicht daheim gewesen und kam dann aber wieder voll gepackt mit Edelsteinen, Juwelen und Goldstücken zurück. Artox wusste nicht woher der Schatz kam, er vermutete von einem geheimen Versteck, das sein Vater in seiner Seemannszeit angelegt hatte, aber das war eh nicht so wichtig. Er merkte wie der Reichtum den Verstand und die Augen seiner Eltern blendeten und vergifteten. Er begriff nicht warum jetzt dieses ganze Geld da sein musste, wo sie vorher doch nie Hunger und Not erleiden mussten, im Gegenteil, es ging ihnen sogar überdurchschnittlich gut. Artox wusste, das für ihn die Zeit gekommen war das Weite zu suchen. Denn sein Vater hörte auf zu arbeiten und zu jagen. Stattdessen ließ er Bedienstete für ihn arbeiten. Ebenso seine Mutter Maja Norhildson. Beide wurden launisch, unfreundlich und in irgendeiner Weise aggressiv und fingen sogar an die Angestellten beinahe wie Sklaven zu halten. Artox verließ seine Eltern, die darüber verärgert aber andererseits auch traurig waren. (Sein Vater schenkte ihm zum Abschied einen magischen Feldstecher, der ihm auf hoher See schon stets treu zu Diensten war) Als er eine Träne in den Augen seines Vaters sah, begriff er, dass nicht nur das Geld, sondern auch noch etwas anderes bewirkt haben muss, dass sein Vater so ein falscher und gehässiger Mensch geworden ist. Und er schwor sich dies auf seiner Reise herauszufinden. Obwohl er mit Zauberei bis dahin nie in Kontakt kam (und bis jetzt immer noch kaum etwas davon versteht). So zog Artox, nachdem er seinen Namen "Norhilson" ablegte und nie wieder so genannt werden möchte (Niemand weiß, dass er mal so hieß, er ist einfach nur Artox), in die weite Welt hinaus und erlebte so einige Abenteuer, die ihm auch die einen oder anderen Silberlinge einbrachten. Aber er ließ sich nie vom Geld blenden. Erlernte auch im 29jährigen Krieg, bei dem er als Söldner mitwirkte, seinen Waffenbruder und nun Mit-Bärenkamerad Leonard Tiegelstein kennen.
Den Bären Schloss er sich hauptsächlich an, weil ihm das ewige herumstreifen zu einsam wurde, und er mit der Gemeinschaft vom Blute des Bären einfach eine neue Familie gefunden, deren Wirken er unterstützt, mit deren Einstellungen und Gewohnheiten er sich sofort identifizieren konnte, und da sie gerne tranken und feierten.
Das Leben bei den Bären:
…mittlerweile sind einige Jahre vergangen und Artox hat wenn man so will Karriere bei den Bären gemacht! Vom normalen Bärengardist ist er durch den Krieg (und nach langer Zeit auch Sieg) mit/über den schrecklichen Kitzmann zum Sergeant der Bären aufgestiegen. Dessen eine der ersten Pflichtausübungen es war den Eiselfen der Nordmar, bei einem Convoyauftrag zu unterstützen. Er ist somit die Rechte Hand des Bärenhauptmanns und unter seinem Kommando steht eine Vielzahl an Soldaten! Nichtsdestotrotz macht er sich neben seien militärischen Pflichten immer wieder immer wieder auf die Suche nach einem Heilmittel für seine Eltern (bzw. Vater). Auf seinen Reisen zu Lande plagten ihn immerfort Alpträume über Sturm, Meer und Schiffe! Und er begriff, dass er seine Suche auf dem Ozean weiterführen muss! Dies tat er auch in den letzten Monaten, doch bis auf einer gescheiterten Überfahrt nach Atlantis der Befreiung einer Meerjungfrau (Nema, die sich nun für ein menschliches Leben auf dem Festland entschieden hat) aus der Gefangenschaft von Piraten und der angeblich leichten Vernachlässigung seiner waldläuferischen Fähigkeiten/Pflichten (auf Irrwegen gelangte die Gesandtschaft aus Evthan wieder zurück zur Feste Bärock's und verpasste dadurch das Frühlingsfest) hat ihn das bei seiner Suche noch nicht weiter gebracht!…wieder ist etwas Zeit vergangen, und auf einigen Pflicht besuchen der Allianzmitglieder ging es heiß her. Im Wald der Tausend Schicksale wurde die Ingolf-Bärengarde von der macht eines bösen Grafen in den Bann gezogen, so dass sie den besagten Wald nicht mehr verlassen konnte! Unter schweren Verlusten musste sich durch untote Horden ein Weg freigekämpft werden! Zuflucht wurde dann im Lande Elron gesucht, wo Artox jedoch durch eine Krankheit matt gesetzt wurde. Was wohl auch besser war, da auf diesem Geheimtreffen der Allianzmitglieder ein schrecklicher Schattengeist der Elroner umging und Angst und Schrecken verbreitete, der Schleicher. Zudem gelang es, im eigenen Land, einem verschrienen Grafen an die Macht zu gelangen, der sofort alle Mitglieder der Ingolfsgarde zu Verbrechern erklärte, und sie suchen lässt. Nun denn, so viele Probleme und Aufgaben, die vor einem liegen…. . Da ist es doch mal genau das richtige einen Abstecher in die Berge zu machen um mal richtig durchzuschnaufen. Schließlich muss wieder Geld in den Lederbeutel (aus dem Wald der Tausend Schicksale ist man quasi nackt entkommen), bevor man sich im Bärenland wieder blicken lassen kann, um dort wieder für Recht und Ordnung zu sorgen.
… seinen Geldbeutelinhalt konnte Artox mit Hilfe eines exotischen Teestandes auf dem elronischen Mitsommermarkt füllen. Aufgrund einiger Seefahrerei kann er nämlich so mang leckeres Kraut sein Eigen nennen. Doch der Weg zum Markt war mühselig und beschwerlich, er führte nicht zuletzt über ein Hohes Gebirge aus "schwarzer Erde und dunklem Erz", doch das ist eine andere Geschichte. So schön Exil und Verbannung aus dem Heimatland auch sein mögen, wenn man sie in einem der sommerlichen Allianzländer verbringen kann, so sehr drängt man als Bär doch wieder zurück in sein geliebtes Bärenland. Learandor, diesem frechen Emporkömmling müsse ein Ende bereitet werden. Einquartiert in den braunen Turm in Luschien sammelte er seine "Freunde der Bären" zusammen um seine Krönung zu planen und durchzuführen. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte Ihm mit Hilfe der im Untergrund agierenden Ingolfsgarde und mir Hilfe der anwesenden wahren Freunde der Bären das Handwerk gelegt werden. Anschließend wurde gefeiert und die Ingolfgarde als Zeichen eines Neuen Friedensabschnittes aufgelöst, und seine Mitglieder in ein geregeltes Alltagsleben entlassen, so auch Artox. Das Land wir seitdem unter der starken Hand des Amtierenden Vorsitzenden des Rates der Bären Glutin Fraggs im Wiederaufbau. Besonders wurde die Wiedereinführung der Pressefreiheit geschätzt, die vor Allen Zeitschriften wie dem Bärocker Boten zu Gute kommen.
…nach den Strapazen der kriegerischen Auseinandersetzungen machte Artox mit seinen Freunden in dem schönen nordsynodäischen Tälchen "Augerbach" erst einmal Urlaub. Dank einen "Rundum-sorglos-Paket" war das auch äußerst geglückt und erholsam. Wieder zuhause angekommen, gründete er einen Wohnsitz in einem Wäldchen im Norden Jaruks.
Artox im Ruhestand?
Weitestgehend "normale" Tätigkeiten bestimme seitdem das Leben von Artox:
Er bäckt und braut zu Hause in seiner Hütte und führt mit mäßigen Erfolg einen kleinen Kräuter- und Gemüsegarten für sich, als einziger nicht lese- und schreibmächtiger Ehrendozent der Universität Bärock ist er viel im Auftrag dieser Institution im gesamten Bärenland, besonders im Norden, unterwegs und sammelt Informationen über dies und das. Weiterhin trifft er sich oft mit seinen Bärenkameraden in der Taverne "Zum kopflosen Zöllner", aber auch andere schöne Gaststätten und Etablissements meidet er nicht. Feier, wie Hochzeiten und Musikantenstadel hat er sich auch in der Vergangenheit noch nie entgehen lassen. Auch der Eröffnung des neuen Bärocker Vergnügungsviertels bei der Alten Feste wohnte er anfänglich bei. So wird es sich wohl auch nicht die Einladung zu einer Taverne namens Jeffreys Inn nicht entgehen lassen. Doch bei alle dem fast schon zu normalen Leben sollte er doch nicht seine "eigentliche" Suche vernachlässigen, oder etwa doch? Irgendetwas beginnt in Artox zu brodeln, aber was!? Eine unverhoffte und plötzliche Nachricht wirft Artox dann aus der gewohnten bahn eines alltäglichen und langweiligen Lebens. Eben noch hat er sich prächtig mit dem Großteil seiner Freunde prächtig auf der Jeffrey's Taverne amüsiert, als er wenige tage danach einen Brief aus den Sturmlanden in den Armen hält. Dieser Brief macht Ihn ängstlich, neugierig und gespannt und er kann gar nicht anders, als der Einladung der Zwerge zu folgen. So begibt er sich auf eine Forschungsexpedition ungeahnten Ausmaßes. Seinen Bärenfreunden lässt er einen Brief zukommen, in dem er sich verabschiedet und sein Vorhaben klärt. Zudem wird seine Hütte nun vorübergehend von einem Zwergen behaust…

