Merle oni Skordal
Name:Merle Oni Skordal, "Leoni"
Alter:
ungefähr 40
Beruf:
früher Führerin der Jagdhundemeute am Fürstenhof in Than, abgebrochene Heilerlehre, nun Kräuter- und Giftkunde im Selbststudium, möchte Tränke verschiedenster Art brauen lernen.
Vorlieben:
Glücksspiel (Würfeln), Grusel- und Rätselgeschichten, Selbst- und Fremdversuche mit unbekannten Substanzen, Abenteuer erleben
Abneigungen:
Adlige und Magier, blutige Wunden versorgen
Besonderheiten:
etwas abergläubisch, lässt sich aus Neugier und Abenteuerlust leicht zu riskanten Unterfangen verleiten
Mein Name ist Merle Oni Skordal, aber die meisten nennen mich Leoni. Ich stamme aus Than, einem Fürstentum im Nordwesten. Zusammen mit meinem Gefährten Skordal floh ich aus Than, nachdem dort eine tödliche Krankheit, die fremde Pilger aus dem wilden Osten über uns brachten, einen Großteil der Bewohner dahingerafft hatte. Skordal und ich hielten uns einigen Zeit fern von allen Ansiedlungen, bis wir sicher sein konnten, den Tod nicht in uns zu tragen, und wanderten beständig Richtung Süden. Kurz vor dem Wintereinbruch stießen wir auf einen Trupp der Bärengarde, der uns freundlicherweise das Gastrecht gewährte, so dass wir über den Winter ein Dach über dem Kopf und ein Feuer zum Wärmen genießen konnten. Über die dunklen Monate lernte ich dort von Sardok, dem Heiler der Bären, das Lesen und Schreiben und frischte gleichzeitig mein Wissen über die Heilkunde auf. Leider musste ich feststellen, dass mir beim Anblick von Blut und eitrigen
Wunden schnell übel wird, daher entsann ich mich der alten Kräutertrankrezepte meiner Urgroßmutter und begann sie aufzuschreiben. Als im Frühjahr die Sonne die Pflanzen wieder sprießen ließ, widmete ich mich dem Studium, Tränke zu brauen und Elixiere herzustellen, und ich hoffe, dass ich damit nicht nur Krankheiten und Leid lindern, sondern auch meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Die Bären boten uns an, bei ihnen zu bleiben, worüber wir sehr dankbar sind, denn als Flüchtlinge haben wir die alten Freunde und unser Habe verloren. Inzwischen habe ich meine Trauer, die Heimat verlassen zu müssen, jedoch überwunden, denn mein neues Leben erweist sich als sehr spannend und unsere neuen Freunde als treue Gefährten.
